Hallo zusammen,
heute war ich im Tierpark. Das neue Objektiv testen. Da es ziemlich viele Besucher da waren, hatte ich nicht wirklich Ruhe. Ich war auch nicht der einzige mit einem Bigma!
Muss die Woche über mal wieder hin, dann ist weniger los und man kann sich auf die Motive besser konzentrieren.
Der Flughund ist etwas bearbeitet. Mario kennt die Halle - die hängen wirklich ziemlich weit weg von den Besuchern. Und so dunkel wie ihr Fell ist, kriegt man da nicht so leicht ein gutes Bild. Einen Riesenelefanten mit markant gefurchter Haut mit einem Bigma zu schießen, ist keine Kunst. Diese Bilder habe ich weggelassen. Viel interessanter fand ich die Spatzen, die im Elefantengehege im Sand gebadet haben. Die waren leider auch sehr weit weg. Aber ich finds schön, dass das Objektiv den herumfliegenden Sand mitbekommen hat.
Der Uhu hatte gerade gefressen. Das habe ich erst auf dem Foto zuhause gesehen. Und der Pelikan war völlig platt, da 20 Leute um ihn rumstanden, um ihn zu knipsen...
Erster Eindruck: Wenn man nur einfach große Tiere größer haben will als mit einer Kompaktkamera, ist das Bigma eine ganz einfache Sache. Will man wirklich tolle Fotos schießen, die einfach irgendwie ganz anders sind, muss man das Gerät richtig beherrschen. "Groß" kann jeder. "Interessant" ist das Problem...
Hut ab, Mario, Deine Bilder haben mir immer schon gefallen - jetzt weiß ich, wie viel Arbeit man in so was reinstecken muss! Da kommt noch eine Menge auf mich zu, bis ich zufrieden sein kann.
(Allerdings habe ich den Eindruck, dass das Bigma ein nicht ganz so anspruchsvolles Glas ist wie das 150mm Makro. Mit dem muss man sich noch mehr quälen... Das Bigma frustriert weniger.)
Nich "anspruchsvoll" würde ich aber nicht behaupten.
Bei Makros ist nur, durch die eh schon geringe Tiefenschärfe, der Schärfepunkt schnell rausgewackelt.
Mir fällt auf, daß Deine Belichtungskorrektur auf allen Bildern +0,76 beträgt.
Ich hätte eher etwas ins Minus geregelt,wenn die Motive dunkler sind.
Bei den badenden Spatzen ruhig auf ISO400 gehen, dann wären sie in ihren Bewegungen eingefroren worden.
Danke für die Tipps! (Die Belichtungskorrektur erfolgte schlichtweg aus Versehen - da habe ich einmal falsch zugegriffen und es nicht bemerkt.)
Mit "anspruchsvoll" meine ich, dass bei dem 150er wirklich immer alles absolut korrekt sein muss. Licht, Blende, Zeit - und das Krabbelvieh muss auch noch still sitzen. Ohne Stativ kann ich mit dem 150er zudem gar nicht. Ehe also alles zusammen mal in etwa passt, braucht es Glück und Zeit - bei mir. Aber es macht einen sehr dankbar für andere Objektive. Das ist doch auch was:-)
Beim Bigma ist (zumindest bei diesem Ausprobieren) die Chance für scharfe Bilder größer gewesen. Statistisch waren die meisten scharf, sicher 80%. Der Wert lag beim 150er eher bei 3%.
Und Nicht-Insekten bewegen sich etwas leichter vorhersehbar...:-) Und man findet sie leichter wieder, wenn sie mal aus dem Sucher verschwunden sind:-)
Beim 150er lernt man es als Anfänger eben auf die harte Tour. Wenn es da mal klappt, kann man stolz sein.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Socorro« (26. Juli 2010, 02:18)